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NEUES + TERMINE

Dresden Elbufer – Tobias Nicklitzsch
Neuerscheinung 2022
Kaltwalzwerker
Alte Inhalation vor der Sanierung
Terminübersicht:

Sonderausstellung „Farbrausch – impressionistische und expressionistische Malerei“
12. Mai bis 4. Juli 2022 | Eintritt frei

Farbenfrohe und kraftvolle Gemälde und Grafiken verschiedener europäischer Künstler zeigen Landschaften und Architektur. Interessant ist die Gegenüberstellung unterschiedlicher künstlerischer Auffassung. Gezeigt werden Leihgaben aus der Sammlung von Birgit Schwertling, Bad Salzungen.

Lesung „Heimat bleibt unvergessen“ mit Jana Henn
Donnerstag, 23. Juni | 18:00 Uhr | Museum am Gradierwerk | Eintritt frei

Jana Henn liest aus ihrem Buch „Heimat bleibt unvergessen“, das im Auftrag des Bundes der Vertriebenen – Regionalverband Bad Salzungen dieses Jahr erschienen ist. In aufwendiger Recherche hat Jana Henn zu Fluchtwegen und Ereignisse vor über 75 Jahren recherchiert. Acht Frauen und Männer kommen als Zeitzeugen in ihrem Buch zu Wort. Sie berichten über ihre Erinnerungen an ihre Heimat in Ostpreußen, Schlesien, Pommern und Westpreußen. Der älteste Zeitzeuge ist 95 Jahre alt. Flucht, Vertreibung oder Aussiedlung sind auch heute noch sehr präsent bei ihnen.

Das Kaltwalzwerk – Salzunger Industriegeschichte
Eröffnung Donnerstag, 21. Juli | 18:00 Uhr | Museum am Gradierwerk | Eintritt 1 Euro | Laufzeit der Ausstellung: 22. Juli bis 24. Oktober 2022

Die Anfänge der metallverarbeitenden Industrie reichen in Bad Salzungen 150 Jahre zurück. Das Kaltwalzwerk ist der einzige Betrieb, der am historischen Standort bis heute besteht und nun unter dem Namen HFP Bandstahl GmbH firmiert. Mit diesem Unternehmen ist die Erwerbsbiografie zahlreicher Salzunger Bürger verbunden. Dabei haben sich Arbeitsbedingungen und Produktpalette über die Jahrzehnte gewandelt. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung des Betriebs im Kontext zu den wechselnden gesellschaftlichen Bedingungen.

Sonntag 11. September „Tag des offenen Denkmals“
Museum am Gradierwerk | 10 bis 17 Uhr | Eintritt frei

Unter dem Motto: „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“ findet der diesjährige „Tag des offenen Denkmals“ statt. Denkmale sind Zeugen vergangener Geschichten, ihrer Nutzer und Erbauer. Ihre Bausubstanz steckt voller Beweismittel. Besucher können bei freiem Eintritt auf Spurensuche gehen nach Geschichten rund um das Denkmal und seine Sanierung. 15:00 Uhr gibt es eine Führung durch das Museum mit der Museumsleiterin.

Aquarell Husenkirche
Sammlung: Leihgabe Aquarell Husenkirche

Dieses undatierte Aquarell zeigt die Husenkirche noch mit Dach. Es entstand vermutlich Ende der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts. Kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs wurde die Husenkirche schwer beschädigt. Dieses Aquarell erhielt das Museum als Leihgabe von der Familie Begemeier.

Die Husenkirche ist nicht nur das älteste Gebäude der Stadt, sondern der älteste Kirchenbau im gesamten Werratal. Hier stehen Sie auf historischem Boden. Die Kirche verdankt ihren Namen dem Ort Husen (Hausen), der sich einst vor den Toren Salzungens befand. Die nachweisbare Geschichte der dem heiligen Georg geweihten Kirche setzt im 12. Jahrhundert ein, auch wenn das naheliegende Salzungen bereits in karolingischer Zeit 775 Erwähnung findet: Karl der Große übertrug die königliche „villa salzunga“ an das Kloster Hersfeld.

Der Überlieferung nach soll die Husenkirche von Bonifatius gegründet worden sein.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrfach verändert und umgebaut.

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Museum am Gradierwerk auf der Webseite der Stadt Bad Salzungen

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