Die Grundlagen für das musikalische Interesse Georgs wurden in seiner Erziehung gelegt. Während seiner Studienzeit setzte er sich intensiv mit der Beethovens 9. Symphonie auseinander und besuchte 1845 das von Franz Liszt initiierte Beethovenfest. Darüber war spätestens seit dem deutsch-flämischen Sängerfest 1846 bewusst, wie dass man Musik politisch inszenieren kann. Darüber hinaus trug Musik für ihn wesentlich zur Attraktivität eines Gottesdienstes bei. Neben künstlichen Motiven war die Förderung der Kirchenmusik auch eine Möglichkeit für den Erbprinz, sich kulturpolitisch von seinem Vater Herzog Bernhard II. zu emanzipieren.


