In Salzungen sind seit dem 17. Jahrhundert Kantoren urkundlich belegt. Darüber hinaus kam mit Johann Theodor Roemhildt (1684-1753) einer der seinerzeit bekanntesten Kirchenmusiker von hier.


Sowohl für den Nachwuchs als auch für die Herrenstimmen im Kirchenchor sorgten bis in die DDR-Zeit die hiesigen Schulen. Das führte mit seit der Aufklärung und den Säkuöarsierungsprozessen des 18. Jahrhunderts zu einem extremen Qualitätsverlust der Kirchenmusik. 1841 räumte das Salzunger Amt den kläglichen Zustand offiziell ein.